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Mazedonien: Wichtigste Exportländer im Jahr 2017

Mazedonien: Wichtigste Exportländer im Jahr 2017

Wichtigste Exportländer für Mazedonien 2017
Die Statistik zeigt die wichtigsten Exportländer für Mazedonien im Jahr 2017. Das wichtigste Exportland Mazedoniens im Jahr 2017 war Deutschland mit einem Anteil von rund 46,7 Prozent an den Exporten.
Anteil am gesamten Export
Deutschland 46,7%
Bulgarien 6,1%
Serbien 4,4%
Belgien 4,1%

Wirtschaftsbeziehungen, Entwicklungszusammenarbeit

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner  Mazedonien: Mit einem Anteil von 47% bleibt Deutschland Hauptabsatzmarkt für mazedonische Waren. Ebenso fällt der deutsche Beitrag bei den Importen am größten aus. Die wichtigsten deutschen Exportgüter sind Vorerzeugnisse für die Textilindustrie sowie für Personen- und Lastkraftwagen, bei den Importen nach Deutschland sind lohnarbeitsgefertigte Kfz-Zulieferprodukte (Katalysatoren, elektronische Anzeigeinstrumente) sowie Textilien, ferner Bleche aus Eisen oder Stahl sowie Erzeugnisse des Ernährungsgewerbes die wichtigsten Güter. Das bilaterale Handelsvolumen betrug 2016 ca 2,9 Mrd. Euro, hiervon mazedonische Importe aus Deutschland ca. 930 Mio. Euro und – mit bemerkenswertem Handelsbilanzüberschuss aufgrund von Lohnveredlungsarbeiten v.a. im Kfz-Zuliefererbereich – mazedonische Exporte nach Deutschland ca. 2 Mrd. Euro.

Seit 2017 gibt es eigenständiges AHK-Delegiertenbüro in Skopje. Über 200 Unternehmen mit deutschem Kapital beschäftigen über 15.000 Mitarbeiter. Die DEU-MKD Wirtschaftsvereinigung mit 200 Mitgliedern ist größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung.

Eine führende Rolle spielt Deutschland auch im Bereich der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit, die jedoch seit der Verleihung des EU-Kandidatenstatus 2005 sukzessive heruntergefahren wird. Seit 1992 wurden der ejR Mazedonien von der Bundesrepublik Deutschland in der Finanziellen und Technischen Zusammenarbeit 368 Millionen Euro an Zuschüssen oder günstigen Krediten über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zugesagt oder konkret in Aussicht gestellt. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind umweltfreundliche Infrastrukturprojekte (insbesondere Wasserkraft und Windenergie, Wasserversorgung, Abfallentsorgung, Naturschutz), ferner die Stärkung der sozialen Infrastruktur durch Projekte im kommunalen Bereich und die Unterstützung beim Aufbau der Marktwirtschaft, insbesondere über die Förderung des Bankensektors, von Klein- und Mittelunternehmen (KMU), sowie die Modernisierung der Landwirtschaft und die gesetzgeberische Annäherung an EU-Standards.

AS