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Ab 1. Januar 2019: Mazedonier ohne europäischen Pass können in Deutschland arbeiten

Ab 1. Januar 2019: Mazedonier ohne europäischen Pass können in Deutschland arbeiten

Aufgrund von Änderungen des Arbeitsrechts in Deutschland wurde die Beschäftigung von Bürgern aus dem Gebiet der ehemaligen YU-Gebiete eingestellt.

In diesem Moment können Bürger ohne Europäischen Pass nicht arbeiten, dies gilt für Bürger mit serbischen, bosnischen und mazedonischen Pässen, unabhängig davon, welchen Job sie bewerben möchten. Dies gilt für alle Arbeitsplätze, egal ob Sie sich für eine Krankenschwester, einen Bauarbeiter, eine Assistentin oder eine andere Person bewerben möchten, laut dem Portal Balkan-life.com.

Ab 1. Januar nächsten Jahres starten ein neues Arbeitsgesetz, das alle Bürger des ehemaligen Jugoslawien, deren Länder der Europäischen Union, können unter den gleichen Bedingungen wie die Bürger der Europäischen Union eingesetzt werden.

In Deutschland fehlen Experten – mehr als je zuvor. Aufgrund des Fachkräftemangels verliert die deutsche Wirtschaft jährlich rund 30 Milliarden Euro.

Es gibt Arbeitsplätze, aber es gibt keine Arbeiter, und das ist ein großes Problem, das von mehr deutschen Firmen angezeigt wird. Derzeit werden sie von 440.000 hochqualifizierten Arbeitnehmern gelobt.

Nur in der Elektroindustrie braucht man 50 000 Ingenieure, in der IT-Branche etwa 55 000 Experten, während in der Maschinenindustrie rund 11 000 Wettbewerbe angekündigt wurden, 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Mittlerweile geben sogar 60 Prozent der deutschen Unternehmen an, dass der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ihr größtes Problem ist. Jedes fünfte Unternehmen benötigt junge Talente in anderen Regionen, intensiviert die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und arbeitet an der Umschulung der eigenen Mitarbeiter.

16 Prozent der Unternehmen haben flexible Arbeitsmodelle wie “dhong shering” eingeführt, 13 von ihnen sind bereit, beide Kandidaten ohne entsprechende Qualifikationen, aber mit einer möglichen Weiterentwicklung zu beschäftigen.

Das Ziel ist nicht die Vollbeschäftigung der deutschen Regierung, nicht einmal im Jahr 2025. Einigen Prognosen zufolge könnten in Deutschland in 2030 mehr als 3 Millionen Fachkräfte fehlen.

Derzeit sind über eine Million Arbeitsplätze frei, aber genauso langzeitarbeitslos.

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